Weihnachtsfeier WS 04/05

Obwohl das Programm aussagt, dass die Feier erst am Freitag anfängt, weiß wohl jeder Aktive: der eigentliche Beginn ist schon am Donnerstag. Zum Glück waren an diesem Donnerstagnachmittag genügend Arminen vor Ort um die zwanzig Fässer entgegenzunehmen, wie auch die restlichen Getränke die nötig sind, eine solche Weihnachtsfeier bestreiten zu können. Bundesbruder Kette hatte sich bereiterklärt an diesem Abend für uns zu kochen, um eine ordentliche Grundlage für das erste angezapfte Fass zu haben. Wir aßen und zapften das Fass an, welches am selbigen Abend auch noch gelehrt wurde. Währenddessen wurden kleinere Arbeiten für das Wochenende erledigt, wie z.B. die Vorbereitung für das Essen, das nach der Kneipe serviert wird. Im Prinzip war es ein normaler Donnerstag bei den Arminen, viel Bier, etwas zu Essen und jede Menge Spaß. Doch spürte man bei allen Anwesenden eine gewisse Aufregung, die wohl mit den nächsten Tagen zu tun hatte. Der Consenior ermahnte uns noch, am morgigen Tag pünktlich zum Aufräumen da zu sein, holte sich das nächste Bier und ward nicht mehr gesehen. Am Nachmittag trafen wir uns auf dem Haus, manche gerade erst aus dem Bett gekommen- Bundesbruder Zunge traf nämlich in den frühen Morgenstunden ein, weshalb einige Arminen wach geblieben waren, um ihm einen herzlichen Empfang zu bereiten- andere schon lange beschäftigt, um Einkäufe zu tätigen.
Viel war jedoch nicht zu tun, da am Abend die Kneipe stattfand, weshalb wir die Tische für das Büffet noch nicht aufstellen konnten. Weil selbst unser herrlicher Kneipsaal für eine solche Menge an Gästen nicht gerüstet ist, liehen wir uns von unseren Nachbarn Unitas das entsprechende Mobiliar. Während der Senior noch an seiner Rede feilte, fanden sich die ersten Alten Herren bei uns ein und schon wieder war das erste Bier des Abends gezapft.
Die Kneipe ging sehr pünktlich los und sollte auch sehr lange dauern, denn einige wichtige Dinge waren zu erledigen. Drei Rezeptionen und sechs Burschungen sorgten für ein feierliches Ambiente an diesem Abend. Die ersten Biere trank der Senior noch aus Gläsern, doch sorgte die große Anzahl der Burschungen dafür, dass er auf Tonkrüge umstieg. Eine sehr große Corona beehrte unseren Kneipsaal, welcher komplett gefüllt war, sowohl mit unseren Alten Herren und Aktiven, als auch mit den Farben anderer Verbindungen, wie z.B. denen der Novesia Bonn. Große Freude herrschte über die neuen Burschen und die Rezeptionen und es gingen darauf jede Menge Bierspenden ein. Es war eine schöne Kneipe und ich kann mit Recht sagen, dass der Senior dies sehr gut hinkriegte. Danach gab es, wie sonst auch üblich, etwas zu Essen und eine kurze Pause, um sich auf das Inoffiz vorzubereiten. Bundesbruder Freddy der an diesem Abend philistriert wurde, schlug dieses Inoffiz und es war ein großer chaotischer Spaß. Viele wohnten diesem Inoffiz bei, andere vergnügten sich schon in der Bierküche, aber egal wo man sich aufhielt, fand man ein nettes Gespräch und ein kühles Bier. Wie sooft weiß ich hier nicht mehr weiter zu berichten, nur soviel, dass auch ich immer ein nettes Gespräch und ein kühles Bier fand. Mein Samstag begann damit, dass Bundesbruder „Chefkoch“ Moe in mein Zimmer gestürmt kam, mir die Decke vom Körper zog und das Fenster aufriss. Nun gut, anderes als aufzustehen blieb da wohl nicht übrig, so zog ich mich an und watschelte hinunter, traf Gestalten, die von ähnlichen Vorkommnissen mit Moe erzählten. Schnell in die Küche und irgendetwas klein schneiden, denn dabei kann man wenigstens sitzen. Gedacht, getan. Mit mir verbrachten fünf Bundesbrüder den Tag in der Küche, um zu schneiden, schnibbeln, zu waschen und blödes Zeug zu reden. Ich hörte von oben das Umräumen der Tische und war recht froh, sitzen zu können. Wiedereinmal fanden sich zahlreiche Damen ein, um bei der Vorbereitung der kalten Platten zu helfen, bei denen Bundesbruder Royma das Sagen hatte, oder um für die Verschönerung des Hauses zu sorgen. An dieser Stelle sei ein ganz, ganz großer Dank an unsere Damen gesagt. Ausnahmsweise lagen wir gut in der Zeit und so konnte alles sorgfältig und nicht mit zu großer Hektik erledigt werden. Darunter auch das Schmücken des Weihnachtsbaumes, sowohl mit Kugeln, mit Schnäpsen, als auch mit Nieten, die mit Sorgfalt gemischt wurden und die für einen großen Spaß bei der Erstürmung des Baumes sorgten. So ging der Tag zur Neige und die Nacht sollte bald beginnen. Während die meisten Bundesbrüder zur Kirche gingen, blieben einige wenige da, um die Platten aufzubauen und die restlichen Kleinigkeiten zu erledigen. Der Quaestor nahm seinen Platz ein und begann mit dem Verkauf der Wertmarken. Einige Zeit und viele Wertmarken später eröffnete Consenior Plumber diese Weihnachtsfeier und der gesittete Ansturm auf das Büffet begann.
Alle waren beeindruckt, doch war dies auch ein Problem, da man einfach nicht wusste, mit welcher Speise man anfangen sollte. Bundesbruder Moe hatte sich wiedereinmal selbst übertroffen und ein jeder war zufrieden. Ich beschritt den Gang zum Büffet mehrere Male an diesem Abend und ich glaube, ich war nicht der Einzige.
Das Büffet blieb bis etwa 23.30 Uhr stehen, weshalb man des öfteren dort vorbeischaute, um dem alkoholischen Hunger entgegen zu wirken. Die Fuxenproduktion sorgte, auch wenn sie leider zu kurz ausfiel, für große Erheiterung und eröffnete den chaotischen Teil des Abends. Während nämlich bis 24.00 Uhr nur für Marken ausgeschenkt wurde, das meist im Glas, so wurde ab dann der Kühlschrank geräumt, indem man sich gleich ganze Flaschen Sekt und Wein schnappte. Die Anlage wurde aufgebaut und das Tanzbein wurde geschwungen. Es war ein herrlicher Abend, eine ganz große Feier. Lang war sie auch noch dazu, denn die letzten beendeten den Spaß gegen 8.00 Uhr morgens. Ich war einer der glücklichen, die an dem nächsten Morgen in der Kirche chargieren durften, was wir aber unter einigem Schwanken auch gut meisterten. Währenddessen sorgten Senior und Consenior für das Aufräumen des Hauses, dafür dass die Spuren dieses Wochenendes beseitigt werden. Für die meisten endete nun das Wochenende und sie suchten einen ruhigen Ausklang vor dem Fernseher, während andere, der ganz harte Kern, weiterfeierten und diesen Sonntag auch noch nutzten.
Mit oder ohne Sonntag war dies eine sehr gelungene Weihnachtsfeier, bin aber nun froh, wieder einwenig mehr schlafen zu können, um Kräfte für die nächsten Ereignisse zu haben.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen
Garfield

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