Gedenken an Reinhold Frank

Zum Gedenken an unseren Bundesbruder Reinhold Frank reisten wir am 23. Januar 2005 nach Karlsruhe, um an seinem Mahnmal einen Kranz niederzulegen. Auf den Tag 60 Jahre zuvor war der Karlsruher Rechtsanwalt im Gefängnis Berlin-Plötzensee erhängt worden, nachdem er sich am fehlgeschlagenen Attentat auf Adolf Hitler um Stauffenberg und Goerdeler beteiligt hatte. Bei einem Erfolg des Anschlags wäre AH Frank politischer Verantwortungsträger in Deutschlands Südwesten geworden.
Vor dem schmiedeeisernen Tor des Karlsruher Hauptfriedhofs, gegenüber der großen Aussegnungshalle, nahmen wir – die Bundesbrüder Thurgau, Royma und Legolas – hinter den Trägern der Kränze des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Karlsruhe und des AHZ Karlsruhe Aufstellung, denen noch Innenminister Rech, OB Fenrich, der Stadtrat Rüssel, der CDU-Abgeordnete Wellenreuther sowie der letzte lebende Sohn und ein Schwiegersohn des Hingerichteten, AH Klaus Frank und Herr Wunsch folgten.
Hinter uns formierte sich eine stattliche Anzahl von Aktiven und Alten Herren unserer Arminia, Mitgliedern des AHZ Karlsruhe und Aktiven der Karlsruher CV-Verbindungen KDStV Schwarzwald und KDStV Normannia, sowie verschiedene weitere Vertreter der Karlsruher Politik und Freunde unserer Verbindung. Beobachtet von Presse und Regional-Fernseh wurden die Kränze niedergelegt und still unseres Bundesbruders gedacht.
Im Anschluß hielt AH Pfarrer Frank eine kurze Ansprache, in der er die letzten Tage eines Teiles der Mitglieder der Stauffenberg-Verschwörung im Gefängnis beschrieb. Das Gedenken an AH Reinhold Frank endete mit dem Vater Unser.
Bei dieser Gelegenheit übergaben wir AH Pfarrer Frank auch ein gerahmtes Bild der Gedenktafel im Kneipsaal unseres Arminenhauses. Herr Innenminister Rech bedankte sich für den würdevollen Rahmen, den wir der Kranzniederlegung mit unserer Anwesenheit verliehen hatten.
Im Anschluß begaben sich die Freiburger Arminen und ihre Angehörigen noch zum Grab des kürzlich überraschend verstorbenen AH Wolfgang Heizmann v/o Piano, wo wir mit gesenkter Fahne kurz verharrten und dann ebenfalls mit dem Vater Unser schlossen.

Royma

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