Powerwochenende

Donnerstag:
Mit dem Abendessen am Donnerstag begann dieses Wochenende, da für die Party, welche am Samstag stattfand, noch einiges getan werden musste. Bundesbruder Kette hatte gekocht und so gingen wir alle danach gestärkt in den Keller, um den Anweisungen unseres Conseniors Plumber Folge zu leisten, der wie immer die volle Übersicht hatte. Dank der vielen Arminen und ihrer tatkräftigen Hände, dauerte es nicht lange, bis die Dinge erledigt waren und man zum gemütlichen Teil des Abends übergehen konnte. Die restlichen Aufgaben wurden auf die nächsten zwei Tage verteilt und nach der Arbeit gönnte man sich das erste Bier. Zusammen saßen wir, plauderten und freuten uns schon auf die nächsten beiden Tage. So hatte man das Gefühl, dass der Abend ruhig ausklingen würde, doch war dem nicht so. Ein auf dem Haus lebender Bundesbruder kam auf die Idee, sich mit einigen anderen auf den morgigen Abend, unsere Semestereröffnungskneipe, einzustimmen. Mit etwa sieben Leuten kam es zu weit fortgeschrittener Stunde noch zu einer Spontankneipe. Diese war sehr spaßig und mit ihr fand der Abend seinen Abschluss, mit großer Erwartung auf den morgigen Abend.

Freitag:
Der Tag begann, auf Grund des vorigen Abends, ein wenig später, doch war immer noch genug Zeit die restlichen Besorgungen zu tätigen. Deshalb fuhr Bundesbruder Plumber mit zwei weiteren an diesem Nachmittag einkaufen, um die nötigen Sachen zu besorgen. In aller Ruhe traf man gegen Abend auf dem Haus ein und hatte noch genug Zeit, auf eine Stärkung zum Griechen zu gehen, denn es sollte ein langer Abend werden. Der hohe Senior eröffnete die Kneipe souverän, schlug sie souverän und beendete sie souverän.
Es war ein festlicher Akt und sehr zu unserer Freude, waren auch andere Farben als die unsrigen vertreten.
So z.B. Cartellbrüder von Hohenstaufen und den Wildenstein. Ganz besonders freuten wir uns über den Besuch einiger alter Herren, erwähnt sei hier unser Biermusikus Alter Herr Orgel und unser Alter Herr Volt, der sich entschuldigte solange gefehlt zu haben. Darauf spendete er auch sogleich soviel Bier, wie ein Fux tragen könne. Doch glaube ich, hat er nicht mit Bundesbruder Rio gerechnet, der unter lauten Zurufen ein Fass hineintrug. Volt freute sich und wir stimmten in das Lachen mit ein.
Nach dem offiziellen Teil wurde etwas zu Essen gereicht, was alle dankbar annahmen, um gestärkt zum inoffiziellem Teil den schönsten Kneipsaal der Christenheit betreten zu können. Bundesbruder Schmiß schlug das Inoffiz, wobei ihm Bundesbruder Knapp und ich gegenüber standen um das Contrapräsidium zu mimen. Auch dieser Teil war ein schöner und es wurde gesungen und getrunken. Nachdem auch dieser Teil beendet war, saß man noch lange zusammen. Doch noch immer war dieser Abend nicht beendet, da nun ein Bierdorf einberufen wurde, wo sich wieder welche fanden, um dieser Bespaßung beizuwohnen. Langsam wird es schwer weiter zu berichten, nur soviel ist gesagt, ein jeder fand sein Ende.

Samstag:
Wie so oft an solchen Tagen, wurde sowohl das Bett, als auch die Couch im Fernsehzimmer gepflegt um für den Abend erholt zu sein. Plumber hatte uns für 19.00 Uhr nocheinmal zusammengerufen, um die letzten Kleinigkeiten zu regeln. Wir räumten um und auf, hatten unsere Schichtbesprechung für den Abend, so dass jeder wusste was zu tun war und warteten auf die ersten Gäste. Diese kamen und hatten jede Menge Spaß, wie wohl alle, die diesen Abend auf dem Arminenhaus verbrachten. Viele Menschen besuchten unser Haus, anscheinend hatte sich unsere Werbetrommel ausreichend bemüht. Es war eine lange Party und ich weiß nicht, ob es am Rotlicht lag oder an was sonst, jedenfalls gingen viele die alleine gekommen waren, nicht alleine wieder nach Hause. Gegen 6.00 Uhr waren die letzten Gäste gegangen und so feierten die Arminen alleine weiter. Da nun alle die übrig waren ziemlichen Hunger hatten, beschloss man noch ins Cafe Ruf zu ziehen, was dann auch sogleich seine Umsetzung fand. Singend verließen wir es wieder und die Spezialisten machten auf dem Haus weiter, bis es wenige Stunden später ans Aufräumen ging.

Sonntag:
Nur kurz den Schlaf genossen, holte uns der Consenior aus den Betten, um mit dem Aufräumen zu beginnen. Da wieder viele da waren und auch die Gäste der Hausbewohner ordentlich mithalfen, schafften wir es recht zügig. Nicht zu vergessen ist das ausgezeichnete Frühstück, was uns allen half den wenigen Schlaf auszugleichen. Die Geschichten des letzten Abends erzählend und dabei aufräumend verflog die Zeit schnell, denn es gibt viele Geschichten. Gegen Nachmittag wurde das Aufräumen für beendet erklärt, man setzte sich ins Fernsehzimmer, oder suchte sein Bett auf. Jedenfalls kann ich sagen: Was für ein Wochenende.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen
Garfield

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